Fachlich überzeugen durch eindeutige Angaben zu Ihrer Unternehmung

Geschäfts- und Businessplanung

Zahlen, Daten und Fakten zu Ihrer Unternehmung

 

 

Der Begriff Geschäftsplan oder Businessplan bezeichnet ein schriftliches Dokument von etwa 10 bis 50 Seiten, das eine Geschäftsmöglichkeit sowie Maßnahmen beschreibt, die zu ergreifen sind, um diese Chance zu nutzen.

 

Ein Geschäftsplan ist sowohl zur Unternehmensgründung als auch zur Strategischen und Operativen Planung bestehender Unternehmen notwendig.

 

 

 

 

Ausgangspunkt ist in der Regel ein Marketingplan. Dieser wird durch weitere Teilpläne ergänzt; dazu gehören Beschaffungs-, Produktions-, Personal-, Forschungs- und Vertriebsplan.

 

Hinzu kommt der Finanzplan, der eine Schätzung der notwendigen finanziellen und personellen Ressourcen (Kosten) und der erwarteten Umsatzerlöse enthält, damit die Wirtschaftlichkeit der Investitionsausgabe beurteilt werden kann.

 

Wenn Sie Ihren Businessplan für Zuschüsse, Finanzierungen, Fördermittel, Kredite (z.B. KfW oder LfA Kredite) etc. benötigen, sollten Sie ihn unbedingt zusammen mit einem Experten erstellen. Sie haben nur dann in der Regel eine Chance den Zuschuss- / Geldgeber von Ihrem Vorhaben zu überzeugen.

 

 

Ein Geschäftsplan hat folgende Vorteile:

 

 

Er hilft dem Existenzgründer selbst, Orientierung und Struktur für die Geschäftsidee zu gewinnen. Fünfzig Prozent aller Neugründungen scheitern innerhalb der ersten fünf Jahre. In den meisten Fällen hätte ein Businessplan schon vorher verraten können, ob das Konzept rentabel sein kann.

Er gibt die Möglichkeit zur Erfolgskontrolle: Der Plan ist Ausgangspunkt für jedes Controlling. Jeder Schritt kann nachvollzogen werden. Jede Abweichung bedarf einer Bewertung und einer eventuellen Anpassung des Planes. Bei Schieflagen können frühzeitig entsprechende Maßnahmen eingeleitet werden.

Er erhöht die Erfolgsaussichten: Einen Hausbau würde niemand ohne Bauplan beginnen. Das heißt: Ein vorab ausgearbeiteter Geschäftsplan macht die Umsetzung einer Geschäftsidee sehr viel einfacher. Dass die Erfolgsaussichten durch die Erstellung eines Geschäftsplanes steigen, ist inzwischen durch die Praxis bestätigt. Denn ein fehlerhafter Plan, gravierende Planabweichungen oder ein nicht vorhandener Plan sind die häufigsten Ursachen für das Misslingen einer Gründung in Deutschland.

Er hilft, andere vom geplanten Vorhaben zu überzeugen: Wenn jemand einen Geschäftsplan ausgearbeitet hat, kann man davon ausgehen, dass er sich gedanklich intensiv mit dem Vorhaben beschäftigt und die ernsthafte Absicht hat, das Vorhaben umzusetzen.

Er zwingt zu systematischer Vorgehensweise: Bei der Erstellung eines Geschäftsplanes ist der Verfasser gezwungen, alles logisch und mit System zu durchdenken. Wissenslücken werden sichtbar. Probleme werden erkennbar. Entscheidungen müssen getroffen werden. Es müssen Alternativen überlegt werden.

Er hilft, Abhängigkeiten aufzuzeigen: Auch wenn ein Geschäftsplan in einzelne Bausteine gegliedert ist, so ist es doch wichtig, dass alle Kapitel inhaltlich zusammenpassen und das Vorhaben in sich stimmig ist. So haben Aussagen zur Zielgruppe Auswirkungen auf den Marketingplan. Die Kommunikationsplanung muss sich mit entsprechenden Zahlen im Finanzplan wieder finden. Geplante Erlöse beeinflussen den Kapitalbedarf. Wenn der Geschäftsplan fertig ist, zeigt sich, ob am Ende alle Kapitel eines Geschäftsplanes zusammenpassen.

Er ist eine wesentliche Voraussetzung zur Kapitalbeschaffung: Ohne Darstellung der Wirtschaftlichkeit des Konzeptes dürfte es äußerst schwer sein, Investoren zu gewinnen oder eine Bank für ein Kreditvorhaben zu überzeugen.

Er gibt einen Gesamtüberblick: Der fertige Geschäftsplan fügt alles zu einem Ganzen zusammen. Alle Teile müssen passen. Die Dimension des geplanten Vorhabens wird sichtbar.

Er hilft, Risiken besser abzuschätzen: Die Umsetzung einer Geschäftsidee ist immer mit Risiken verbunden. Risiken können im Unternehmen selbst oder vom Markt entstehen. Risiken lassen sich nicht ausschließen. Aber eine genaue Planung und das Bewusstsein, dass im einen oder anderen Fall ein Risiko besteht, mildern die negativen Folgen erheblich ab. Erkannte Risiken können, z. B. durch finanzielle Reserven, gemildert oder ausgeschlossen werden.

Er hilft, Markt, Konkurrenten und Wettbewerber zu analysieren und ggf. das Geschäftskonzept frühzeitig in die richtige Richtung zu lenken.

 

 

Entsprechend dieser Entwicklung wird häufig aus dem Geschäftsplan ein Unternehmenshandbuch für das spätere unternehmerische Handeln konzipiert.

 

 

Businessplan

Ein Geschäftsplan ist Grundlage für interne Zielvereinbarungen und zugleich Kommunikationsmittel um private oder staatliche Investoren wie zum Beispiel Banken, Risikokapitalgeber (Venture Capitalists), Business Angels, Kooperationspartner (bei Fusionen) oder unternehmensinterne Gremien, die über die Freigabe von Finanzmitteln entscheiden, zu überzeugen.

 

 

Ein professioneller Businessplan muss individuell auf Ihre Existenzgründung abgestimmt sein und sollte mindestens folgende Punkte beinhalten:

 

  • Standortbeschreibung
  • Organisation und Personal
  • Dienstleistungs- und Angebotskonzeption
  • Preis- bzw. Honorargestaltung
  • Beschreibung der Wettbewerbssituation
  • Werbestrategie
  • Betriebsbeginn / Rechtsform / Anmeldung
  • Strukturdaten der Existenzgründung
  • Rohertragsberechnung
  • Investitionsplan bzw. Kapitalbedarfsplan (Betriebsausstattung, Betriebsmittelbedarf etc.)
  • Mittelfristige Erfolgsplanung (Plan-Ertragsübersicht für 3 Geschäftsjahre)
  • Liquiditätsplan (Liquiditätssaldo, kumulierter Kapitalbedarf)
  • Finanzierungsplan
  • Finanzierungsmodell (z.B. KfW Startgeld)
  • Mindestumsatz-Berechnung


In den Anhang kommt der Lebenslauf des Unternehmers, des Geschäftsführers oder Gründers, sämtliche Verträge, Abbildungen von Geschäftsräumen, etc.

 

Der Businessplan sollte klar strukturiert sein und vor allem in sich stimmig sein. Dies ist nicht immer ganz einfach, da einige Werte in mehreren Punkten des Businessplan auftauchen (z.B. Rohertrag, Betriebskosten, etc.) und dort jeweils unterschiedlich Berücksichtigung finden.

 

Der Businessplan sollte in jedem Fall aktuelle Marktdaten Ihrer Branche beinhalten und die wichtigen Inhalte grafisch darstellen.

 

Zum Umfang des Businessplan gibt es keine Richtangaben - letztendlich kommt es auf den individuellen Zweck bzw. das Ziel an. Ein durchschnittlicher Businessplan für zum Beispiel eine Finanzierung wird etwa 15 bis 30 DinA 4 Seiten umfassen.

 

 

Sämtliche empirischen Untersuchungen zum Thema Geschäftsplan verdeutlichen, dass die Erfolgsaussichten des Unternehmens durch einen professionell erstellten Businessplan deutlich steigen.

Gerne unterbreiten wir Ihnen ein individuelles Angebot für Ihren professionellen Businessplan. Außerdem prüfen wir für Sie, ob eine öffentliche Bezuschussung für die Erarbeitung Ihres Businessplans möglich ist.

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